Reinigungsverfahren

Grundsätzlich teilen sich unsere Verfahren in Nassreinigung und Trockenreinigung auf.

 

Trockenreinigung

Trockenreinigung bedeutet nicht, dass der Reinigungsprozess „trocken" ist. Es wird lediglich kein Wasser verwendet. Stattdessen kommen spezielle Lösungsmittel zum Einsatz, die auf Kohlenwasserstoffbasis arbeiten. Diese nennt man kurz KWL – Kohlenwasserstofflösungsmittel.

 

Mit KWL können Ihre Textilien wesentlich schonender gereinigt werden. Es ist erheblich leichter als Wasser, wodurch Ihre mit KWL zu behandelnden Textilien beim Reinigungsvorgang ein geringeres Gewicht haben und dadurch weniger strapaziert werden. Im Gegensatz zu anderen Trockenreinigungsmitteln ist es auch chlorfrei und milder. Die Farben Ihrer Textilien werden nicht angegriffen und bleiben so länger frisch.

 

Bei klassischen Stoffen hat die wasserlose Reinigung den Vorteil, dass typische Haushaltsunfälle bei der Reinigung wie Einlaufen oder Verfilzen nicht vorkommen, da die Fasern mangels Wasser nicht aufquellen können. Die Textilien behalten ihre charakteristischen Eigenschaften wie Größe, Dehnbarkeit und Hautgefühl.

 

 

Nassreinigung

Während die Trockenreinigung sich dort anbietet, wo die Materialien der Textilien empfindlich auf Wasser reagieren, so ist die Nassreinigung für Stoffe geeignet, die mit Wasser pflegbar sind. Zum Teil können wir auch Textilien nass reinigen, bei denen der Hersteller den Waschvorgang ausgeschlossen hat. Vielfach kommen Kunden mit neuer Kleidung zu uns, die beim ersten Waschgang feststellen mussten, dass der Hersteller eigentlich jegliche herkömmliche Reinigung auf dem Textiletikett ausgeschlossen hat. Hierzu zählen insbesondere anspruchsvolle Farbvariationen auf hochwertigen Kleidungsstücken. Bei normalen Waschmitteln im Haushalt würden diese schnell verblassen, abfärben oder gar verlaufen.

 

Auch wenn die Hersteller das Waschen hochwertiger Kleidungsstücke erlauben, sind viele Endverbrauchen häufig nicht mehr in der Lage, die ursprüngliche Form des Kleidungsstückes wieder herzustellen. Die Verarbeitung der Stoffe ist oft so kompliziert, dass das Bügeln des Stückes für den Endverbraucher fast unmöglich ist.

 

Bei all diesen schwierigen Fällen sind wir genau der richtige Ansprechpartner.

 

 

Imprägnierung

Um Textilien langanhaltend vor Nässe zu schützen, bieten wir ein hochwirksames Verfahren zur Imprägnierung an. Dabei werden Ihre Textilien per Hand an genau den Stellen verstärkt behandelt, die besonders beansprucht sind. Dies sind z.B. die Schulterpartien und die Kapuze. Das sorgt für eine optimale Verteilung des Imprägniermittels auf Ihren Textilen.

 

Nach dem Auftragen des Mittels werden Ihre Textilien einer Wärmebehandlung unterzogen. Dabei zieht das Mittel tief in ihre Kleidung ein und wird so viel beständiger. Klassische, kalte Verfahren tragen die Imprägnierung nur oberflächlich auf, wo sie durch alltägliche Benutzung schnell wieder abgerieben wird. Bei uns hingegen ist die Imprägnierung äußerst widerstandsfähig und langlebig.

 

Der zweite Vorteil dieser professionellen Imprägnierung ist die dadurch entstehende Oberflächenstruktur. Die Imprägnierung bildet mikroskopisch kleine, körnige Strukturen auf der Oberfläche ihrer Wetterschutzbekleidung aus, welche den so genannten Lotusblüteneffekt erzeugen. Dieser sorgt dafür, dass Wasser sofort von Ihrer Kleidung abperlt, genauso wie es bei den Blättern der Lotusblüte geschieht. Dadurch kann Ihre Kleidung kein Wasser mehr aufsaugen, sie bleibt trocken.

 

 

Brandsanierung

Bei der Brandsanierung verwenden wir alle Möglichkeiten der modernen Textilpflege. Neben der chemischen Reinigung mit besonderen Geruchsabsorbern findet natürlich auch die Nassreinigung ihre Verwendung. Aber auch exotische Verfahren werden verwendet, um eine optimale Geruchsbehandlung zu ermöglichen. Hierunter fällt zum Beispiel auch die Behandlung mit Ozon. Ozon ist ein Sauerstoffmolekül aus 3 Atomen, wohingegen Raumluft lediglich Moleküle mit zwei Sauerstoffatomen (O2) enthält. Das Ozon hat mit seinen drei Sauerstoffatomen (O3) die Fähigkeit, ein Sauerstoffatom abzugeben und mit dem „Geruchsmolekül" zu reagieren. Diese Reaktion führt dazu, dass nach der Behandlung kein Geruch mehr vorhanden ist. Etwaige Ozonreste zerfallen dann binnen weniger Minuten in O2. Es bleibt also nichts zurück außer frischer Luft.